Mit dem neuen Reisebus barrierefrei unterwegs

Mit dem neuen Reisebus barrierefrei unterwegs

Vor kurzem hat Voyages Emile Weber einen neuen rollstuhlgerechten Reisebus in seine Flotte aufgenommen. Damit soll das Angebot für mobilitätsarmes Reisen ausgebaut werden. Wir haben uns mit Roly Heinisch, Geschäftsführer bei Voyages Emile Weber, über das Thema barrierefreie Mobilität unterhalten.

 

Welche Besonderheiten hat der neue Reisebus?

Es handelt sich dabei um einen Bus vom Typ „MAN Lion’s Coach“, der komplett auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Personen zugeschnitten ist. Dafür hat MAN das Fahrzeug im hauseigenen „Bus Modification Center“ in Plauen (D) umgebaut. Der Reisebus hat nun die Besonderheit, im Inneren mit einem Schwebelift ausgestattet zu sein, der Fahrgäste direkt von der Tür zu ihrem Sitzplatz befördern kann. Ein Außenlift garantiert den Rollstuhlfahrern den Zugang zum Fahrgastraum.

Wie viele Personen finden in dem Fahrzeug Platz?

Der Reisebus hat eine Kapazität von 44 Personen und kann bis zu 12 Rollstühle aufnehmen.

Photos

Inwieweit bietet Voyages Emile Weber zukunftsweisende Transportlösungen für mobilitätseingeschränkte Personen?

Voyages Emile Weber ist Vorreiter für barrierefreies Reisen in Luxemburg. Diese Thematik liegt uns besonders am Herzen und wir sind seit Jahren bemüht optimale Lösungen für barrierefreies Reisen anzubieten. Wir haben bereits 2003 unseren ersten Bus mit externem Lift in unsere Flotte aufgenommen, danach folgten weitere Busse und das Angebot wächst seitdem stetig. Wir sind nicht nur in der Lage den Reisebus anzubieten sondern auch ein gebündeltes Reiseprogramm zusammenzustellen. Zahlreiche Privatpersonen wie auch Unternehmen und Institutionen greifen bei der Planung ihrer Ausflüge und Reisen auf unsere langjährige Erfahrung zurück.

Dabei gibt es unterschiedliche barrierearme Fahrzeuge?

Genau! Vom Minibus mit Rampe, über den Niederflur-Linienbus, bis hin zum Reisebus mit externem Aufzug, so wie das hier der Fall ist, bieten wir eine breite Palette, welche auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Bei den Linienfahrzeugen ist es sogar so, dass wir in den letzten Jahren viel in sogenannte „Low Entry-Fahrzeuge“ investiert haben: Diese besitzen Niederflur-Türen, sodass ein Rollstuhlfahrer problemlos in den Bus einfahren kann.